Entdecken Sie Heidelberg aus 13 verschiedenen Perspektiven
Wir präsentieren Ihnen 13 einzigartige Stadtführungen – jede mit ihrem eigenen Fokus und neuen Einblicken in die Geschichte, Kultur und Besonderheiten Heidelbergs.
Führungen: 14.03.2026 | 14:00 Uhr am Kornmarkt
Die Führungen sind kostenfrei.
Spenden erwünscht für das Projekt: Die Rückkehr der Bibliotheca Palatina in digitaler Form auf die Empore der Heiliggeistkirche.
1. Mit offenen Augen zu barocken Skulpturen und Denkmalen
In Heidelberg finden Sie eine große Anzahl von Skulpturen und Denkmalen aus barocker Zeit. Hinter jeder Skulptur steckt auch eine Geschichte, die Fragen aufwirft. Wer schuf das Kunstwerk, welche machtpolitische oder religiöse Intention steckt dahinter und wer bezahlte den Künstler? Sie werden überrascht sein, dass die Madonna auf dem Kornmarkt eigentlich eine Propagandawaffe war. Sie werden erstaunt Dinge erblicken, an denen Sie bisher achtlos vorbeigelaufen sind. Tauchen Sie mit uns ein in eine Zeit, die die Architektur Heidelbergs wesentlich prägte und lassen Sie sich einführen in barocke Bildsprache, raffinierte Zahlenspiele und Zeichen von Machtgehabe.
2. Mit offenen Augen an der Wand entlang - soo viele Gedenktafeln! Welche Geschichten dahinter stehen..
Allein in der Hauptstrasse Heidelbergs gibt es jede Menge Gedenktafeln, die Sie vielleicht noch nie so wirklich wahrgenommen haben: zu Goethes Aufenthalt im Palais Boisserée, der Wohnort von Clemens Brentano und Achim von Arnim, Dorothea Delph und Johann Wolfgang von Goethe, die Gedenktafel zum Erweiterungsbau des Rathauses. Wer war Fred Raymond, Gustav Kirchhoff und Henriette Feuerbach? Robert Schuhmann studierte hier in Heidelberg Jura (nicht Musik!).
Hinter jeder Tafel verbirgt sich eine interessante Lebensgeschichte, die Sie nicht verpassen sollten.
3. Mit offenen Augen durch das brennende Heidelberg
1693 gingen das mittelalterliche Heidelberg und das Schloss in Flammen auf. Es verwundert deshalb nicht, daß von Heidelberg wichtige Impulse zur Feuerbekämpfung ausgingen. Hier entstand eine der ältesten Freiwilligen Feuerwehren. Verknüpft mit dem Namen Carl Metz, „Feuer in Heidelberg und seine Bekämpfung“ ist dies ein dramatisches Kapitel unserer Stadtgeschichte.
4. Mit offenen Augen durch Heidelberg in der Zeit des Nationalsozialismus
Wer spielte welche Rolle? Partei - Stadtverwaltung - Universität - Kirchen. Wie sah der Alltag "normaler Volksgenossen" aus? Gab es Widerstand? Diesen und weiteren Fragen gehen wir während dieser Führung durch die Stadt nach.
5. Mit offenen Augen zu den Bausünden der Heidelberger Altstadt
Heidelberg hat nur schöne Seiten? Nun - darüber kann man geteilter Meinung sein. Heute geht es mal nicht auf das Schloss oder durch die barocke Altstadt. Heute geht es mit unserem Architekturexperten zu einigen Bausünden und deren Geschichten. Vielleicht sehen Sie diese dann in einem ganz anderem Licht, denn manche Bausünden sind einfach nur aus der Mode geraten. Andere Bausünden waren als solche gar nicht geplant, aber durch Anbauten wurden sie zu einer. Lassen Sie sich überraschen!
6. Mit offenen Augen durch die historische Altstadt
Vom Kornmarkt zum Karlsplatz, über den Marktplatz zur alten Brücke und durch die Untere Strasse zum Uniplatz - die klassische Altstadttour. Der Weg ist nicht lang, aber auf Sie warten interessante Geschichten über die Stadt, die Gebäude und deren Bewohner. Und falls Sie als Heidelberger wieder mal Besuch bekommen und nicht wissen, was sie denen beim Altstadtspaziergang erzählen sollen - kommen Sie einfach mit, wir verraten es Ihnen!
7. Mit offenen Augen durch das jüdische Heidelberg
„An einem abgelegen Eckhen der Statt gegen den Neckar, wodurch niemand incommodieret noch geärgert werden könnte“ - geht unsere Führung entlang, bei der wir Ihnen die wechselvolle Geschichte der jüdischen Bewohner unserer Stadt, ihre Familienschicksale, geschäftlichen Aktivitäten und religiösen Auseinandersetzungen näher bringen und ihren Einfluss auf das Geistesleben von Stadt und Universität aufzeigen möchten.
8. Mit offenen Augen durch die Heidelberger Rechtsgeschichte – von Hexen, Henkern und Armesünderfett
Begleiten Sie die Henkersfrau oder durch die geheimnisvollen Winkel der Altstadt, vorbei am Frauenturm hin zum Ort des Heidelberger Blutgerichts von 1812. Geächtet, doch bei Nacht begehrt: Denn die Henkersfrau weiß, wie man das heilkräftige Armsünder-Fett zubereitet: „Zerlassen Menschenfett ist gut für lahme Glieder, so man sie damit schmiert – sie werden richtig wieder“ - rät 1775 noch der kurfürstliche Hofarzt.
9. Mit offenen Augen durch das sprichwörtliche Heidelberg
Erfahren Sie bei dieser amüsanten und kurzweiligen Runde, was man in Heidelberg so „auf der Pfanne hatte“, was „auf keine Kuhhaut“ ging und wie man „abgespeist“ wurde. „Kratzen Sie nicht die Kurve“, denn wir lösen die etymologischen Knoten für Sie und machen Ihnen dabei sicher kein „X für ein U“ vor, wir sind ja „vom Fach“. Danach dürfen Sie uns auch noch „einen Bären aufbinden“. Echt wahr! Es führt sie (aber nicht an der Nase herum): Marcella Becker. Der unterhaltsame Stadtrundgang mit „Aha-Effekt“!
10. Mit offenen Augen durch die Hauptstraße von 1970 – mit der Bahn! Noch jemand zugestiegen?
1883 erfolgte die Erteilung der Konzession für eine Pferdebahn in Heidelberg, aber erst 1885" folgte die Gründung der Heidelberger Straßen- und Bergbahn Gesellschaft Leferenz und Co. (HSB). Am 13. Mai 1885 die wurde die erste Straßenbahnstrecke vom Hauptbahnhof durch die Hauptstrasse zum Marktplatz eröffnet.
11. Mit offenen Augen durch das Heidelberg von oben und warum heißt der Philosophenweg eigentlich so?
Die Altstadt von unten kennen alle. Aber klettern Sie mit uns den Philosophenweg hinauf und betrachten Sie die Stadt von oben. Dabei wird auch gleich die Frage geklärt, welchem Philosophen wir eigentlich den Philosophenweg verdanken. Sie werden erstaunt sein, welche neuen Blickwinkel von Heidelberg Sie heute kennenlernen.
12. Mit offenen Augen - sind Sie schon darüber gestolpert? Geschichten an Wänden und auf dem Boden
Wußten Sie, dass Robert Schumann in Heidelberg Jura studierte? Haben Sie sich schon mal gefragt wer eigentlich Jose Rizal war, wenn Sie am Rizal Ufer entlanglaufen? In wen war Gottfried Keller hier unglücklich verliebt, der Heidelberg folgendermaßen beschreibt:„ Überhaupt ist hier ein lumpiges, liederliches Volk: alles lebt ganz und gar von den Studenten…“
Wir zeigen Ihnen auch die andere Seite von Heidelberg: die Stolpersteine und die Gedenktafel für die Sinti und Roma.
Bei dieser Tour erfahren Sie viel Wissenswertes über die Dinge, an denen Sie bisher achtlos vorbeiliefen.
13. Mit offenen Augen geheimnisvolle Rätsel lösen – „Escape the city“-Tour zum großen Hochwasser 1784
1784 - die große Flut in Heidelberg! Es ist Februar und der kälteste Winter seit Jahrhunderten. Alle Flüsse sind zugefroren, es herrschen Temperaturen von -20 Grad Celsius und es sind 150 cm Schnee in Heidelberg gefallen. Plötzlich ein Temperaturanstieg, das Eis schmilzt und das eiskalte Wasser des Neckars sucht sich seinen Weg durch die Stadt.
Im Karzer der alten Universität fest eingeschlossen sitzt noch ein Student. Das Wasser steigt und steigt und der Schlüssel zum Karzer ist nicht auffindbar. Die Gefahr wächst, dass der Student hilflos ertrinken muss, wenn ihm nicht irgendjemand zu Hilfe eilt und die Karzertür öffnet. Sind Sie Derjenige, der es schafft, die Rätsel zu lösen, den Schlüssel zu finden und den Studenten doch noch zu retten?